European Tomato Forum am 1. und 2. Juni 2017 in Düsseldorf

Tomaten – ein starkes Segment. Aber da geht noch was!
Die Menge, die an frischen Tomaten von den privaten Haushalten in den letzten 5 Jahren in Europa gekauft wurden, ist bestenfalls konstant geblieben. In Spanien und Italien sanken die Einkäufe sogar deutlich, während in Belgien der Rückgang nur marginal war. In den meisten anderen europäischen Märkten blieb der Konsum frischer Tomaten in den letzten 5 Jahren aber konstant, soweit die Daten vorliegen.

Sollten sich Tomatenbauern um diese Entwicklungen sorgen? Eigentlich nicht. Die gesamten Konsumausgaben für frische Tomaten sind in diesem Zeitraum stiegen – in den Niederlanden um 12%, in Deutschland und Frankreich um 13%, in Belgien um 15% und in Österreich um mehr als 30%. Auch in Spanien und Großbritannien erhöhten sich die Konsumausgaben, allerdings um weniger als 5%. Italien ist die einzige Ausnahme mit einem Rückgang von mehr als 10% der Konsumausgaben seit 2010.

Erhöhte Konsumausgaben sind nicht nur das Ergebnis von Preiserhöhungen, sondern auch eine Folge einer weiteren Verschiebung der Sortimentsgestaltung. Spezialsegmente mit höherem Wert steigen, obwohl sich ihr Marktanteil noch immer von Land zu Land unterscheidet.

Die Nachfrage nach frischen Tomaten in Europa wird am 1. Juni 2017 auf dem European Tomato Forum in Düsseldorf eingehend untersucht. Neben detaillierten Marktdaten aus Deutschland und Frankreich gibt es einen Überblick über den Tomatenverbrauch in Italien, Spanien, Großbritannien Ebenso wie vier weitere Länder präsentiert werden.

Diese internationale Konferenz ist eine einmalige Gelegenheit, sich mit zahlreichen Entscheidern aus dem Lebensmitteleinzelhandel zu diesem Segment auszutauschen.

Weitere Informationen über die Veranstaltung, das Programm und zu Details der Registrierung unter ETF 2017.


EUROPEAN TOMATO FORUM in Düsseldorf on 1–2 June 2017

Tomatoes – a strong segment. But there is more!
The quantity of fresh tomatoes bought by private households in the last 5 years in Europe has remained constant at best. In Spain and Italy, purchases decreased significantly whereas in Belgium the decline has only been marginal. In most other European markets, fresh tomato purchases remained constant over the last 5 years for which data is available.

So should tomato growers to be worried about these developments? Probably not. Total consumer spending on fresh tomatoes over this period rose by 12% in the Netherlands, 13% in both Germany and France, 15% in Belgium and by more than 30% in Austria. Even in Spain and the UK, consumer spending increased, albeit by less than 5%. Italy is the only exception to the pattern with a decrease of more than 10% in consumer spending since 2010.

Increased consumer expenditure is not only the result of price increases but also a consequence of a further shift in the varietal mix. Specialty segments with higher value are on the increase, although their market share is still very different from country to country.

The demand for fresh tomatoes in Europe will be looked at in detail at the European Tomato Forum in Düsseldorf on 1–2 June 2017. Alongside detailed market data from Germany and France, an overview of tomato consumption in Italy, Spain, the UK, as well as four other countries will be presented.

Do not miss this unique opportunity to exchange with many of the decision makers in the food retail trade for this segment.

For more information on the event, the programme and details of registration go to ETF 2017.

Die Internationale Gartenausstellung Berlin ist eröffnet

Erstmalig ist die Hauptstadt Gastgeberin einer IGA, die alle zehn Jahre in Deutschland stattfindet. Unter dem Motto „Ein MEHR aus Farben“ lädt diese vom 13. April bis 15. Oktober 2017 für 186 Tage zu einem unvergesslichen Gartenfestival ein.

Auf der IGA Berlin 2017 werden rund um die Gärten der Welt und dem neu entstandenen Kienbergpark internationale Gartenkunst erlebbar und neue Impulse für zeitgemäße Stadtentwicklung und eine grüne Lebenskultur gesetzt. Von spektakulären Wassergärten über sonnenbeschienene Hangterrassen bis hin zu wechselnden Blumenausstellungen, Open-Air-Konzerten der Extraklasse und einzigartigen Erlebnisspielplätzen – die IGA Berlin 2017 setzt auf vielfältige Naturerlebnisse, kulturelle Vielfalt und ein florales „Feuerwerk“ inmitten der Metropole. Stimmungsvolle Restaurants und Bistros setzen kulinarische Akzente im gesamten Gelände. Auf dem Gelände befindet sich auch Berlins erste Kabinen-Seilbahn, wie sie sonst vor allem in den Bergen zu erleben ist. Dass die IGA Berlin 2017 auch ein wegweisendes Stadtentwicklungsprojekt für die grüne Stadt von morgen ist, verdeutlichten hochkarätige Persönlichkeiten, die der Eröffnungsfeier beiwohnten:

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, über die IGA Berlin 2017: „Mit der Berliner IGA wollen wir ein Zeichen über die Stadt hinaus setzen: Parks, Grünanlagen, Stadtnatur und Orte der Begegnung unter freiem Himmel sind für die Lebensqualität von dichtbesiedelten Metropolen unverzichtbar. Gerade in einer solchen dynamischen Phase der Stadtentwicklung wollen wir zeigen, wie wichtig es für die Lebensqualität ist, wertvolle Anlagen zu schaffen, die zur Erholung einladen und Abwechslung für die Großstädter bieten. Das ist kein überflüssiger Luxus, sondern mitentscheidend für eine gute Zukunft.“

Jürgen Mertz, Präsident Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG): „Gartenschauen, und so auch die IGA, sind seit jeher wichtiger Impulsgeber und Motor für eine nachhaltige Grünentwicklung in Städten. Sie zeigen auch die Vielfalt der Branche und sind Spiegel des gärtnerischen Leistungsspektrums. Unsere Gärtner haben hier auf der IGA Berlin 2017 wahrhaftig ein MEHR aus Farben erblühen lassen!“

Viele Wege führen zur IGA Berlin 2017

Mit der U-Bahnlinie 5 ist die Internationale Gartenausstellung vom Alexanderplatz aus in rund 25 Minuten zügig vom Stadtzentrum aus zu erreichen (Haltestelle „Kienberg – Gärten der Welt“). Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Berlins ist mit dieser direkten Anbindung besonders zu empfehlen, zumal im Umfeld der IGA keine Parkplätze vorhanden sind. PKW-Anreisende können den ausgeschilderten IGA-Parkplatz an der L 33 (Berliner Str./ Ecke Louis-Lewin-Str.) nutzen, von dem aus ein Busshuttle regelmäßig direkt zum IGA-Haupteingang und -ausgang „Gärten der Welt“ am Blumberger Damm fährt (Shuttleservice 7 Euro inkl. ganztägiger Parkplatz für einen PKW). Zudem können Gäste direkt mit der Seilbahn in und über das IGA-Gelände fahren. Für Radfahrende, die z. B. den grünen Wuhletal-Rad-Wanderweg nutzen, sind mehr als 200 Fahrradstellplätze an den Haupteingängen vorgehalten.

Öffnungszeiten

13.04. – 15.10.2017, geöffnet täglich ab 9.00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit

Die Kassen befinden sich an den IGA-Haupteingängen und sind täglich von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Kassen am temporären Parkplatz an der L33 sind täglich von 08.30 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Zutritt ist täglich von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr, der Besuch des Parks bis zum Einbruch der Dunkelheit, möglich. Bei Sonderveranstaltungen können andere Regelungen gelten. Die tagesaktuellen Öffnungszeiten der Kassen werden auf der Webseite der IGA Berlin 2017 veröffentlicht. Weitere Service-Informationen und Tickets unter www.iga-berlin-2017.de/service.


An OCEAN of colours: International Garden Exhibition Berlin 2017

From 13th April to 15th October 2017, Berlin is the venue of the International Garden Exhibition (IGA) – the largest garden festival in Germany. The first IGA in the capital city, to which more than two million guests from Berlin, Germany and all of Europe are expected, surprises with an impressive natural experience in the midst of the popular metropolis. For the first time, there will be a cable car in Berlin on the occasion of the IGA.

The emerging new parkland in the Marzahn-Hellersdorf district is in a charming landscape zone around the “Gardens of the World”, the wooded Kienberg and parts of the water-rich Wuhletal. Against the silhouette of one of the largest prefab settlements in Europe, Berlin celebrates a Festival of international garden art for 186 days. Under the motto “An OCEAN of colours” the IGA Berlin 2017 picks up the fascinating contradictions of the capital: from intercultural theme gardens, through sunny hillside terraces to large open-air concerts.

In a breathtaking landscape, guests of the IGA will experience both traditional gardening art and inspiring exhibition contributions for a green lifestyle. A cable car float offers an impressive birds-eye view panorama.

Horticultural highlights

The centrepiece of the IGA Berlin 2017 is the already internationally renowned “Gardens of the World”. An impressive point of attraction are the new international gardens there. Therefore the best landscape architects from all five continents created designs in enclosed garden cabinets, which show contemporary trends in garden art. In the new park areas, more atmospheric water gardens were created, an English landscape garden as well as an open-air stage with up to 5,000 seats. A modern visitor centre receives guests as a meeting, conference and information place.

The exhibitions in the flower hall, tropical hall and numerous outdoor displays show the rich diversity of current landscape design. Perennials and annuals each flourish on an area covering 1,900 square metres, along with the grass belt. Miniature, shrub, rambling and hybrid tea roses are brought together to form a unique composition in the rose garden. The innovation area showcases the latest plant creations and developments in the area of bedding and potted plants. Classics like the dahlia garden, the rhododendron grove and the section focusing on grave design and monuments enrich the variety on display in the garden exhibition.

‘Stone sculpture’ and ‘cloud formation’ arrangements can also be seen. The woody plant collection in the immediate vicinity of the flower hall brings together fruit trees and blooming shrubs such as hydrangeas, hibiscus and clematis with their varying floral displays. The ‘Märkischer Garten’ is a horticultural greeting from the companies affiliated to the Berlin-Brandenburg Gardening Association. It features flora typical of Brandenburg’s natural and cultural landscape. The gardeners’ market with its regional produce is also located nearby.

Kienbergpark – a park landscape

The IGA Berlin 2017 connects the extensive Wuhletal and the Kienberg to the “Kienbergpark”, a new park landscape with diverse scenery and high leisure and recreation value. A spectacular view point, the so called “Wolkenhain”, in the form of a cloud, floats over the treetops of the Kienberg summit and offers uninterrupted views into the centre of Berlin and the Brandenburg surrounding countryside. Unique views are also offered by the 280m long Wuhlesteg (Wuhle bridge), which traverses the Wuhletal with its meadows and pastures. On the southern slope of the wooded Kienberg, sunfilled terraces lead past fruit trees, open meadows and flowering rock-gardens. For the IGA, innovative projects around sustainable lifestyles are shown there.

An experience for the whole family and an “OCEAN of culture”

With exciting activity programmes, the IGA Berlin 2017 invites children, school classes and families to discover the secrets of nature through play. At the IGA, an extraordinary play area also awaits families, leading them on a fantastic journey to exotic lands. Modelled after Erich Kästner’s children’s book “The 35th May”, children have adventures on three narratively connected playgrounds with Konrad and the horse Negro Kaballo.
The IGA Berlin 2017 also offers an ‘OCEAN of culture’ for 186 days. An event overview can be found at www.iga-berlin-2017.de/en/event-calendar. Additional tickets may have to be bought for special events in the arena at www.igaberlin-2017.de.

Tickets

The “Adults” day ticket for the IGA costs 20 euros, which is on the level of other garden exhibitions. The ride with the cable car, taking you on a panoramic ride over the Wuhletal, the Kienberg to the Gardens of the World – as often as you want – is included in the entrance fee. Children up to 7 years have free admission, adolescents up to 17 years can experience the IGA for 5 euros per day. Tickets to the IGA can be obtained at www.igaberlin-2017.de and numerous booking offices.

Sustainable development of a growing city

The IGA will be a unique Garden Festival, which the Senate Department for the Environment, Transport and Climate Protection will take as an opportunity to highlight “Berlin’s Green Places” in all districts of Berlin. At the same time, the exhibition is a powerful motor for sustainable urban development in the growing capital. Suburbs are increasingly gaining importance in light of the influx to Berlin.

Living close to nature in combination with a fast connection to the city centre are sought after qualities which the IGA is creating with its forward-looking project in the Marzahn-Hellersdorf district. Most structural and landscape architectural innovations on the IGA site with its extended Gardens of the World (from less than 25 to around 40 hectares) and the newly created Kienbergpark (approx. 60 hectares) will also remain permanently after the time of the IGA.

You can find more detailed information on the attractions and experiences awaiting our guests at the IGA at www.iga-berlin-2017.de/en/garden-exhibition. Background information on the subject of sustainable urban development in association with the IGA can be found in the IGA concept.

International Garden Exhibition Berlin 2017 13th April – 15th October 2017, open daily from 9 a.m. until dusk, open from 1 p.m. on the opening day (13th April) More information and tickets at www.iga-berlin-2017.de/service.

Apfelbäume zum Lutherjahr: Viele Pflanzaktionen am Tag des Baumes

SDW pflanzt 2017 bundesweit Wildapfelbäume und besondere Sorten

“Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ – dieses Martin Luther zugeschriebene Zitat ist der Anlass für die Waldfreunde der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), in diesem Jahr beim Pflanzen von Bäumen besonders viele Apfelbäume zu pflanzen. Je nach Standort sollen seltene Apfelsorten, Wildäpfel oder bekannte Apfelsorten gepflanzt werden.

2017 jährt sich die Reformation Martin Luthers zum 500. Mal – ein Ereignis, das in Deutschland und der Welt als Ausgangspunkt religiöser, sozialer, gesellschaftlicher und politischer Veränderungen gilt und das eines der großen Ereignisse in der Weltgeschichte ist. Geplant sind die meisten Pflanzungen am Tag des Baumes am 25. April, der von der SDW vor 65 Jahren in Deutschland eingeführt wurde.

Bei den Pflanzungen liegt ein besonderes Augenmerk auf alten Apfelsorten und dem Wildapfel. Alte Obstsorten sind in der modernen Agrarlandschaft nur noch äußerst selten anzutreffen. Sie stellen ein über Jahrhunderte selektiertes genetisches Potential dar. Der Erwerbsobstbau in Deutschland bringt nur etwa 20 Sorten Äpfel in den Handel. Unsere heutigen Sorten sind an die momentanen Verbraucherwünsche angepasst, genetisch jedoch verarmt. Pomologen schätzen, dass 1.500 alte Apfelsorten in Deutschland existieren. Immer wieder werden neue Sorten entdeckt. Mit dem Erhalt alter Obstsorten wollen wir die Vielfalt, die unsere Lebensgrundlage garantiert, fördern.

Besonders bevorzugt werden bei dieser Aktion Pflanzorte im kirchlichen Kontext, so zum Beispiel Kirchhöfe, Klöster und kirchliche Einrichtungen, aber auch Kirchenwälder. Auf Waldflächen können auch kleinere Sortimente in entsprechend größerer Stückzahl des Wildapfels verwendet werden.

Apfelbaumpflanzungen am Tag des Baumes im April

Am Tag des Baumes sind in den Landeshauptstädten Apfelbaumpflanzungen geplant. Die Vorbereitungen laufen. Weitere Informationen werden beizeiten auf der Internetseite der SDW (www.sdw.de) zu finden sein oder direkt bei den Landesverbänden.

Die SDW wurde am 5. Dezember 1947 in Bad Honnef gegründet. Sie ist damit eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen. Heute sind in den 14 Landesverbänden rund 25.000 aktive Mitglieder organisiert. Das Heranführen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an den Wald ist ein Schwerpunkt ihrer Arbeit.

Zu den Initiativen der SDW gehören unter anderem die Waldjugendspiele, Waldmobile, Waldschulen, Schulwälder, die SDW-Waldpädagogiktagungen und die waldpädagogischen Projekte SOKO Wald, SOKO Zukunft sowie die Klimakönner.

Quelle: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)

Gärten und Gärtnern als Beitrag der friedlichen Co-Existenz

10. International Perennial Plant Conference so international besucht wie noch nie zuvor

So international besetzt war die International Perennial Plant Conference noch nie: Zum 10-jährigen Jubiläum begrüßte die Organisatorin Anja Maubach 101 Teilnehmer und 8 Referenten aus 14 Ländern. Die Konferenz fand vom 10. bis 12. Februar in Grünberg statt.

In der gegenwärtigen politischen Lage sind Parks und Gärten sowie auch die Tätigkeit der Gärtner ein Beitrag für eine friedliche Co-Existenz, so Maubach bei ihrer Begrüßung. “Wir brauchen mehr Gärtner“, lautet ihr Credo – in jeder Stadt sollten Gärtnereien fußläufig erreichbar sein. Seit 10 Jahren verbindet die internationale Staudengemeinde die Leidenschaft für Pflanzen und ihre Lebenswelten in Natur- und Kulturlandschaften mit intensivem fachlichem Austausch.

Christian Kress aus Österreich berichtete über russische Phlox-Sorten. Möglichkeiten, Stauden aus entlegenen Teilen der Welt mitten in der Großstadt zu kultivieren, zeigte Sven Nürnberger mit dem Palmengarten in Frankfurt. Die Gattung Salvia mit ihrer großen Diversität wurde leidenschaftlich von Frank Fischer vertreten. Über Pflanzen an ihrem natürlichen Habitat von Cape to Cape referierte Jo Bogaerts aus Belgien. Die fantastischen Aufnahmen sprachen für sich.

Dan Benarick aus den USA stellte den Chanticleer Garden vor, der in seiner exquisiten Gestaltung und Anlage beeindruckend ist. Viele Inspirationen für die Gestaltung dieses Projektes wurden aus der Natur entnommen und individuell umgesetzt. Linnea Oskarrson aus Schweden berichtete über ein Forschungsprojekt in Schweden: Im Rahmen einer „plant heritage“ wurden Stauden gesammelt, die bis zum Jahr 1940 in Gärten gewachsen sind. So konnte eine umfangreiche lebendige Stauden-Genbank geschaffen werden. Diese klassischen Stauden werden wiederum im aktuellen Angebot der Staudengärtnereien besonders angeboten.

Troy Scott Smith berichtete über den neuen Ansatz, den Garten von Sissinghurst zu energetisieren. Mit viel Mut und Feingespür wird nun wieder ein lebendiger Garten geschaffen, der durch Zeit und Raum immer neu einlädt. Für die Teilnehmer gab es erstmals an einem Abend die Möglichkeit Projekte, Entwicklungen und Ideen mit Stauden in Kurzbeiträgen vorzustellen.

Aad Vollebregt dankte als Vorstandsmitglied der Internationalen-Stauden-Union den Organisatoren und überreichte ihnen eine der von Prof. Cassian Schmidt speziell ausgesuchten Stauden. Georg Uebelhart erhielt als Initiator der Conference die Pionierpflanze Achilllea filipendulina `Bisch kek Gold´. Seine Nachfolgerin Anja Maubach die langlebige und widerstandsfähige Cistus laevofolius. Matthias Hub als Leiter und Gastgeber in der Bildungsstätte Gartenbau bekam die stresstolerante Euphorbia characias `Restonia´. Die 11. International Perennial Plant Conference wird vom 9.-11. Februar 2018 stattfinden.

Mehr zur ISU: http://www.isu-perennials.org/de/startseite.html

Quelle: ZVG/ISU


10th International Perennial Plant Conference receives more international visitors than ever before

The International Perennial Plant Conference had never had such an international line-up before: to mark the 10th anniversary, the organiser Anja Maubach welcomed 101 participants and 8 speakers from 14 countries to Grünberg. As Maubach explained in her greeting, parks and gardens and also the activities of gardeners make a contribution towards peaceful co-existence in the current political situation. “We need more gardeners”, is her motto – and it should also be possible to reach nurseries on foot in every city.

For 10 years, focussing passion on plants and their habitats in natural and cultural landscapes has certainly led to friendly solidarity with an intense professional exchange in the international perennial plant community. Christian Kress from Austria reported on Russian phlox varieties, while Sven Nürnberger showed the possibilities of cultivating perennial plants from remote parts of the world in the heart of the city with the Palmengarten in Frankfurt. The species Salvia, with its great diversity, was represented passionately by Frank Fischer. Jo Bogaerts from Belgium spoke about plants in their natural habitat from cape to cape. The fantastic images spoke for themselves. Dan Benarick, USA, presented Chanticleer Garden, which is impressive in its exquisite design and layout. A great deal of inspiration for the design of this project was derived from nature and implemented individually. Linnea Oskarrson from Sweden reported on a research project in Sweden: as part of “plant heritage”, perennial plants were collected that were grown in gardens until 1940. In this way, it was possible to create an extensive perennial plant gene bank. These classic perennial plants are, in turn, particularly offered in the current product range of perennial plant nurseries.

Troy Scott Smith reported on the new approach to energising the garden at Sissinghurst. Due to the high frequency of visitors and the expectations of the public, the spirit of the location dissipated. With a great deal of courage and sensitivity, the original spatial modalities are now being restored for a living garden that invites people to visit again and again through space and time.
For the participants, one evening offers the possibility of presenting projects, developments and ideas with perennial plants in brief contributions.

As a member of the executive board of the International Hardy Plant Union, Aad Vollebregt thanked the organisers and gave them a perennial plant specially chosen by Prof. Cassian Schmidt. As the initiator of the conference, Georg Uebelhart received the pioneer plant Achilllea filipendulina ‘Bisch kek Gold’. His successor Anja Maubach was given the long-lasting and resilient Cistus laevofolius. As the leader and thus host at Bildungsstätte Gartenbau, Matthias Hub was given the stress-tolerant Euphorbia characias ‘Restonia’. The 11th International Perennial Plant Conference will be held from 9th-11th February 2018.

More about ISU: http://www.isu-perennials.org/en/home.html

16. IVG Medientag Garten in Köln: Aussteller- und Besucherzahlen auf Rekordniveau

Am 22. Februar 2017 traf sich in der Koelnmesse die Grüne Branche zum 16. IVG Medientag Garten. Mit 46 Ausstellern und rund 130 anwesenden Pressevertretern verzeichnete die vom Industrieverband Garten (IVG) initiierte Veranstaltung gleich zwei neue Rekorde. „Der Medientag ist eine für unseren Markt einzigartige Plattform – Unternehmen und Medien sind unter sich, haben Zeit für einen intensiven Austausch. Wir freuen uns über die stetig wachsende Zustimmung”, sagt Anna Hackstein, Leitung Marketing und Kommunikation beim IVG.

Bunte Vielfalt unter Ausstellern und Besuchern

Die ausstellenden IVG Mitglieder deckten das gesamte Spektrum des Gartenmarktes ab. Von Pflanzenherstellern über Produzenten von Forst-, Garten- und Rasenpflegegeräten, Herstellern von Garten-Lifestyle-Produkten, Produkten zur Pflanzenpflege, -ernährung und -gesundheit bis hin zu Herstellern von Substraten, Erden und Ausgangsstoffen war jeder Sortimentsbereich vertreten.
Ebenso bunt gemischt waren die anwesenden Pressevertreter – egal, ob Online, Print, Fach- oder Endverbraucher-Medium, beim IVG Medientag war jeder herzlich willkommen. Erstmals öffnete der Verband die Türen zudem für eine noch recht junge Mediengattung: Dreizehn Garten-Blogger kamen nach Köln, um sich über die Produkt-Highlights für die neue Saison zu informieren. Der nächste IVG Medientag Garten findet am 28. Februar 2018 statt.

Weitere Informationen zum IVG https://www.ivg.org/

Quelle: IVG

 

At Messe Essen from January 24 to 27, 2017: Kingdom of the Netherlands is the Partner Country of IPM ESSEN 2017

Dutch Ambassador as a Guest at the World’s Leading Fair for Horticulture The Kingdom of the Netherlands will be the proud partner country of IPM ESSEN 2017. For years, the world’s leading fair for horticulture has been an important presentation platform for the green sector in Germany’s neighbouring country – In 2017, around 400 Dutch exhibitors will present their expertise and networks at Messe Essen from January 24 to 27. Their motto: “Two Countries, One Passion”.

On the first day of the fair, Monique van Daalen, Ambassador of the Kingdom of the Netherlands, will greet the guests at the fair during the official opening ceremony. With this maxim, the Netherlands want to stress the good cross-border contacts in the green sector. “The German-Dutch cooperation is excellent and intensive,” said Ton van Arnhem, Embassy Counsellor and Head of the Agriculture, Nature and Food Quality Department at the Dutch Embassy in Berlin. “With the Dutch appearance as the partner country at IPM ESSEN 2017, we can intensify our good relationships even further.” Oliver P. Kuhrt, CEO of Messe Essen, also focused on building bridges between both countries: “For over 30 years, Dutch horticultural businesses have been providing evidence of their green know-how at our fair und have been one of the most important international sectoral participants in the world’s leading fair for horticulture. Therefore, we are very pleased to be allowed to greet the Netherlands as the partner country of IPM ESSEN in 2017.” “Two Countries, One Passion” The common love for plant breeding in Germany and the Netherlands as well as the important contribution to the economic performance which the green sector makes in both countries – the Dutch want to stress that with their appearance at IPM ESSEN 2017.

During the International Horticulture Forum on January 26, experts from the partner country will therefore examine, amongst other subjects, “German-Dutch Cooperation Along the Border”, “Logistical Developments”, “Well-Being and Sustainability” as well as “Trends, (Consumer) Developments and I N F O R M AT I O N Communication”. The series of lectures is being organised in cooperation with the Representation of interests of the German horticulture industry (INDEGA) and the Eugen Ulmer Publishing House. Monique van Daalen, Ambassador of the Kingdom of the Netherlands, will be a speaker on the occasion of the opening on the first day of the fair and will visit the fair. In addition, further events, presentations and workshops within the framework of the German-Dutch partnership at the fair are being planned on all the other days of IPM ESSEN.
The Dutch appearance at the fair is being jointly organised by the VGB and Anthos trade associations, the state body called Topsector Tuinbouw & Uitgangsmaterialen, the Dutch Ministry of Economic Affairs as well as the Office of the Agriculture Council of the Dutch Embassy in Berlin. Further information: www.ipm-essen.de

 

New Main Focal Point: Fruit and Vegetables at IPM ESSEN 2017

Innovative Measures Strengthen the Visitor Service

From January 24 to 27, 2017, the international green sector will be guests at Messe Essen. At IPM ESSEN, around 1,600 exhibitors from 50 countries will show their innovations in the Plants, Technology, Floristry and Garden Features areas. This year’s edition of the world’s leading fair will focus on fruit and vegetable cultivation to a greater extent. Exhibitors which have products on this subject in their portfolios will receive particular booth markings. Any visitors interested in fruit and vegetables will thus be able to make more efficient use of their visits to the fair.

Cover the entire world of fruit and vegetables with a brief glance! For example, the technology which is needed for the cultivation of ornamental plants can be utilised for vegetable and fruit plants, too. Exhibitors with products or services from the fields of fruit and vegetables will be identified by a specially developed logo. The booths of 74 companies in total will receive markings which will be easily visible to visitors. A separate section in the exhibitors list at www.ipm-essen.de will ensure rapid digital access to all the desired information. The package of measures will be supplemented by indications of relevant exhibitors in the fair planner which will be available from all the information desks.

Fruit and Vegetables as a Multifaceted Main Subject Area in 2017

At IPM ESSEN, it will be possible to find the technology necessary for vegetable and soft fruit cultivation: from greenhouse construction via greenhouses made of plastic film and their interior fittings as well as illumination, air conditioning and irrigation systems right up to husbandry machines, weather protection and insect-repelling nets as well as breeding pots and cultivation and transport trays. The range on offer will be rounded off by available information about everything to do with fertilisers and plant fortifiers as well as by devices for eliminating weeds. Furthermore, countless exhibitors will present new fruit, vegetable and herb varieties as well as seeds. This year, the INDEGA IPM Innovation Award 2017 will also concentrate on new products and technical innovations for the regional or supraregional production of vegetables.

Neues Logo spart Zeit: Obst und Gemüse auf der IPM ESSEN 2017

Vom 24. bis 27. Januar 2017 ist die internationale grüne Branche zu Gast in der Messe Essen. Rund 1.600 Aussteller aus 50 Ländern zeigen auf der IPM ESSEN ihre Neuheiten in den Bereichen Pflanzen, Technik, Floristik und Ausstattung. Der Obst- und Gemüsebau rückt bei der diesjährigen Ausgabe der Weltleitmesse verstärkt in den Fokus. Aussteller, die Produkte zu diesem Thema im Portfolio haben, erhalten eine besondere Standkennzeichnung. Besucher mit Interesse für Obst und Gemüse können ihren Messebesuch so effizienter nutzen.

Mit einem Blick die gesamte Welt des Obsts und Gemüses erfassen!

Die Technik beispielsweise, die für den Anbau von Zierpflanzen benötigt wird, kann auch für Gemüse- und Obstpflanzen eingesetzt werden. Aussteller mit Produkten, Dienstleitungen oder weiteren Services aus dem Bereich Obst und Gemüse werden durch ein speziell entwickeltes Logo ausgewiesen. Die Stände von insgesamt 74 Unternehmen erhalten eine für Besucher gut sichtbare Kennzeichnung.

Für einen schnellen digitalen Zugriff auf alle gewünschten Informationen sorgt eine eigene Rubrik – Green Allrounder – in der Ausstellerliste (https://www.ipm-essen.de/weltleitmesse/green-allrounder/) Ergänzt wird das Maßnahmenpaket durch Hinweise auf relevante Aussteller im Messeplaner, der an allen Infotheken ausliegt.

Obst und Gemüse 2017 als vielseitiges Schwerpunktthema

Auf der IPM ESSEN findet sich die notwendige Technik für Gemüse- und Beerenobstanbau: vom Gewächshausbau über Folienhäuser und deren Inneneinrichtungen sowie Belichtungs-, Klimatisierungs- und Bewässerungssysteme bis hin zu Pflegemaschinen, Wetterschutz und Insektenabwehrnetze sowie Anzuchttöpfe, Kultur- und Transporttrays.

Informationsangebote rund um Dünge- und Pflanzenstärkungsmittel sowie Geräte für die Beikrautbeseitigung runden das Angebot ab. Darüber hinaus präsentieren unzählige Aussteller neue Obst-, Gemüse- und Kräutersorten sowie Saatgut. Auch bei dem INDEGA IPM Innovation Award 2017 stehen neue Produkte und technische Neuerungen für die regionale oder überregionale Produktion von Gemüse dieses Jahr im Vordergrund.
Picture/Logo for this text: IPM 17002 Infografik Obst und Gemüse


New Main Focal Point: Fruit and Vegetables at IPM ESSEN 2017

From January 24 to 27, 2017, the international green sector will be guests at Messe Essen. At IPM ESSEN, around 1,600 exhibitors from 50 countries will show their innovations in the Plants, Technology, Floristry and Garden Features areas. This year’s edition of the world’s leading fair will focus on fruit and vegetable cultivation to a greater extent. Exhibitors which have products on this subject in their portfolios will receive particular booth markings. Any visitors interested in fruit and vegetables will thus be able to make more efficient use of their visits to the fair.

Cover the entire world of fruit and vegetables with a brief glance!

For example, the technology which is needed for the cultivation of ornamental plants can be utilised for vegetable and fruit plants, too. Exhibitors with products or services from the fields of fruit and vegetables will be identified by a specially developed logo. The booths of 74 companies in total will receive markings which will be easily visible to visitors.

A separate section – Green Allrounder – in the exhibitors list (https://www.ipm-essen.de/weltleitmesse/green-allrounder/) will ensure rapid digital access to all the desired information. The package of measures will be supplemented by indications of relevant exhibitors in the fair planner which will be available from all the information desks.

Fruit and Vegetables as a Multifaceted Main Subject Area in 2017

At IPM ESSEN, it will be possible to find the technology necessary for vegetable and soft fruit cultivation: from greenhouse construction via greenhouses made of plastic film and their interior fittings as well as illumination, air conditioning and irrigation systems right up to husbandry machines, weather protection and insect-repelling nets as well as breeding pots and cultivation and transport trays.

The range on offer will be rounded off by available information about everything to do with fertilisers and plant fortifiers as well as by devices for eliminating weeds. Furthermore, countless exhibitors will present new fruit, vegetable and herb varieties as well as seeds. This year, the INDEGA IPM Innovation Award 2017 will also concentrate on new products and technical innovations for the regional or supraregional production of vegetables.

Personalwechsel beim BGI: Service UG und Verbandskommunikation in neuen Händen

Beim Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels e.V. (BGI) steht zum Ende dieses Monats ein Personalwechsel an. Nach rund dreijähriger Tätigkeit als Geschäftsführer der BGI Service UG und gleichzeitig fast fünf Jahren als PR-Manager für den BGI e.V. verabschiedet sich Thomas Wittenburg mit Wirkung des 1. Februar 2017 in den Ruhestand.

Mit dem letzten Großprojekt, der Organisation des BGI Service Center auf der IPM 2017, wird Wittenburg seine Arbeit für die Service UG und den Verband beenden. Seine Nachfolgerin, Andrea Kirchhoff, wird im Januar eingearbeitet und wird auch am BGI-Stand im BGI Trade Center während der IPM 2017 anwesend sein, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Mitglieder, Partner und Freunde des BGI sind herzlich eingeladen, diese Gelegenheit zum Kennenlernen zu nutzen. http://bgi-ev.de/

Grüne Branche in Zahlen – IVG veröffentlicht Jahresbericht

Mit Beginn der neuen Gartensaison hat der Industrieverband Garten (IVG) e.V. seinen aktuellen Jahresbericht 2017 veröffentlicht. Der Bericht enthält auf mehr als 40 Seiten umfangreiches Zahlenmaterial zur Entwicklung der Grünen Branche sowie eine Zusammenfassung der Kernprojekte, die die Verbandsarbeit auszeichnen. Er bietet beispielsweise aktuelle Umsatz- und Absatzzahlen aus dem vergangenen Jahr, eine Einordnung des Gartens als Bestandteil des Freizeitmarktes und einen Überblick der anstehenden IVG Veranstaltungen für 2017.

„Im Jahresbericht informieren wir zu den Themen der Grünen Branche, die Bestandteil der IVG Verbandsarbeit sind. Wir möchten Mitglieder und Nicht-Mitglieder inspirieren und stets auf dem neusten Stand halten. Zielgruppe sind sämtliche Marktteilnehmer – vom Hersteller über Handel und Medien bis hin zu Behörden“, so Johannes Welsch, Geschäftsführer des IVG. Darum enthält der neue Jahresbericht auch einen Einblick in die aktuellen Projekte der einzelnen Fachabteilungen des Verbandes. Seine Kernkompetenzen sowie die Pläne und Ideen für das Jahr 2017werden ebenfalls vorgestellt.

Kostenlos: IVG Jahresbericht 2017

Der IVG verteilt seinen Jahresbericht im Rahmen der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) vom 24. bis 27. Januar 2017 in Essen. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am Stand des Verbandes in der Galerie, Stand 21, ihr Exemplar persönlich abzuholen. Darüber hinaus können die Berichte kostenlos in der IVG-Geschäftsstelle per Mail an verband@ivg.org bestellt oder auf der Verbandswebsite unter www.ivg.org als PDF heruntergeladen werden.

Über den IVG

Im IVG (Industrieverband Garten) haben sich Hersteller von Produkten der „Grünen Branche“ für den Hobby- und Profimarkt zusammengeschlossen. Zu den Mitgliedern des IVG gehören unter anderem Pflanzenproduzenten, Hersteller von Forst-, Garten- und Rasenpflegegeräten sowie von Garten-Lifestyle-Produkten. Auch Hersteller von Produkten zur Pflanzenpflege, -ernährung und -gesundheit sowie Hersteller von Substraten, Erden und Ausgangsstoffen sind Mitglied im IVG. Derzeit vereint der IVG mehr als 130 Unternehmen aus der Gartenbranche. Seine Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Information, Netzwerk, Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying.