hortivation by IPM ESSEN 2016: Den Innovationsprozess der grünen Branche mitgestalten

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Wie kann die grüne Branche von gesellschaftlichen Trends profitieren? Das ist die zentrale Frage, mit der sich die hortivation by IPM ESSEN intensiv beschäftigt. Die neue Fachmesse stellt Konzepte für den Point-of-sale in den Fokus und blickt über den Tellerrand hinaus. Dabei versteht sich die Veranstaltung als Impulsgeber, Match-Maker und Plattform zum Mitgestalten des Innovationsprozesses der grünen Branche. Eine tragende Rolle nehmen die Workshop-Präsentationen des BGI zu den Themen „Garden Living“ und „Urban Gardening“ ein. Führende Unternehmen haben ihre Teilnahme zugesagt.

Vom 13. bis 15. Juni 2016 kommen alle am Vertrieb von Pflanzen Beteiligten auf dem Messegelände in Kalkar zusammen. Die grüne Branche ist sich einig: Der Absatz von grünen Produkten muss gestärkt werden. Neue Ideen, neue Ansätze und neue Wege müssen her. Die hortivation by IPM ESSEN reagiert auf den Wunsch der Produzenten, Züchter, Gärtner und Händler nach einer solchen Plattform. Sie schafft den idealen Rahmen, um das „Wie?“ in ein „So!“ zu verwandeln. Das Messekonzept sieht vor, den Innovationsprozess nicht nur gemeinschaftlich zu denken, sondern aktiv mitzugestalten.

Speakers‘ Corner

Geplant ist neben der Ausstellung eine Speakers‘ Corner mit speziellen Vorträgen für den Fachhandel einzurichten, in der ausstellende Unternehmen ihre innovativen Verkaufskonzepte präsentieren können. Das Forum soll außerdem zur Diskussion anregen und den Austausch unter allen Beteiligten fördern. Deshalb können dort auch Slots von Experten außerhalb der Ausstellerschaft belegt werden. Interessierte wenden sich bitte an das hortivation-Messeteam unter: Tel.: +49 (0)201-7244-226, E-Mail: hortivation@messe-essen.de.

Neues Messeformat ist Plattform für die Präsentation der BGI-Workshops

Die hortivation macht sichtbar, wie sich gesellschaftliche Trends für die Verkaufsförderung nutzen lassen. Ein Meilenstein wurde mit den vom Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels e.V. (BGI) initiierten Workshops zu den Themen „Garden Living“ und „Urban Gardening“ gesetzt. Mitte Januar kamen Züchter, Produzenten und Großhändler der Gartenbaubranche sowie branchenfremde Experten wie Trendforscher, Kommunikationsdesigner und Einrichtungsprofis aus Deutschland und den Niederlanden im Euregio-Forum in Kleve zusammen, um gemeinsam neue Wege der Absatzförderung zu erarbeiten: weg von der Produktion für einen unbekannten Markt, hin zu einer Sichtweise auf den Kunden und auf die Auseinandersetzung mit dem Verbraucher. In einem ersten Schritt wurden inhaltlich voneinander abgegrenzte Themenbereiche definiert: Kooperation, Produktentwicklung, Kommunikation, Marketing, Motivation, Präsentation am POS sowie Events und Aktionen.

In einem zweiten Schritt wurden den Bereichen Arbeitsgruppen zugeordnet, die ihre Überlegungen bis zum zweiten Workshop in einem Blog digital weiterentwickeln konnten. Die zweite Workshop-Runde fand im März statt – diesmal in Duisburg. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse werden auf einer Sonderpräsentationsfläche auf der hortivation zu sehen sein. Die Präsentation soll auch eine Einladung an andere Züchter, Produzenten und Großhändler aus Deutschland und den Niederlanden sein, sich an der Fortführung dieses Prozesses über die Messe hinaus zu beteiligen. Die hortivation ist kein Endpunkt, sondern es ist ein „Work in Progress“.

Messebeteiligung in verschiedenen Produktbereichen

Im Rahmen des Netzwerktreffens der Topfpflanzengroßhändler im BGI haben neun Großhändler vereinbart, sich gemeinsam unter dem Dach des BGI auf der hortivation zu präsentieren. Das Ziel ist, sich dem Handel als kreative Gemeinschaft voller Vielfalt vorzustellen. Es beteiligen sich die Diderk Heinje Pflanzenhandelsges. mbH & Co. KG, die EPS GmbH, die GASA Germany GmbH, die Gebr. Cox GmbH, die Hans Heinrich Hain GmbH, der Johannes Halfmann Topfpflanzengroßhandel, die Mediflora Lehrhuber GmbH, mvb plants worldwide und die Südblume Vertriebs GmbH.

Daneben haben zahlreiche weitere Unternehmen ihre Teilnahme an der hortivation zugesagt: Das sind zum Beispiel im Bereich Erden, Torfe und Substrate der Einheitserde Werksverband sowie im Bereich blühende Topfpflanzen, Gemüse und Kräuter die Florensis Deutschland GmbH. Wohnaccessoires und Blumenkübel stellen beispielsweise die Kolibri GmbH und die Pöppelmann GmbH & Co. KG vor. Gartenmöbel zeigt die Firma PPS Schimmel. Die PLUG-PLANT Software GmbH stellt im Sektor Software aus. Im Bereich Baumschulpflanzen sind die Baumschulen Pleines dabei.

Die Aussteller sind dazu eingeladen, die hortivation intensiv zum Netzwerken mit anderen Ausstellern zu nutzen, um den Innovationsprozess voranzutreiben. Der Standbau der hortivation wird offen und kommunikativ gestaltet sein. Die Standabtrennung ist zu einer Seite durchlässig, es dominieren warme Farben und Holzelemente. Die Stände werden darüber hinaus mit Themeninseln aufgelockert, in denen sich Ausstellergruppen oder bestehende Kooperationen gemeinschaftliche präsentieren können.

All-inclusive-Angebot

Die hortivation findet im Herzen einer der wichtigsten Gartenbauregionen Europas in der Messe Kalkar statt. In unmittelbarer Nähe zur Messehalle befinden sich zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten und ein breites gastronomisches Angebot direkt auf dem Gelände. Aussteller und Besucher können zur hortivation ein All-inclusive-Paket für 69 Euro pro Nacht buchen. Darin enthalten ist der Messebesuch, Hotel und Verpflegung. Parallel zur hortivation finden die Flower Trials statt. Daraus ergeben sich weitere wertvolle Zusatznutzen.

Weitere Informationen und Standanmeldung unter: www.hortivation.de

Quelle: BGI

 


hortivation by IPM ESSEN 2016:
Actively involved in shaping the innovation process of the horticultural sector

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How can the horticultural sector benefit from social trends? That is the central question addressed intensively at hortivation by IPM ESSEN. This new trade fair focuses on point-of-sale concepts and thinking outside the box. The event defines itself as a source of inspiration, match-maker and platform actively involved in shaping the process of innovation in the horticultural sector. The BGI workshop presentations play a major role, covering the topics “Garden Living” and “Urban Gardening”. Leading companies have agreed to take part.

From 13th to 15th June, everyone involved in the sale of plants will come together on the exhibition site in Kalkar. The horticultural sector is unanimous: sales of horticultural products must be increased. New ideas, new approaches and new channels are required. hortivation by IPM ESSEN has reacted to the desire by growers, gardeners and retailers for just such a platform. It creates the ideal framework for changing the “How?” into “Yes!”. The concept of the exhibition is not only that we think about the process of innovation jointly, but are actively involved in shaping it.

Speakers’ Corner

Alongside the exhibits, there is a plan to set up a “Speakers’ Corner” with special presentations for the trade at which exhibiting companies can present their innovative sales concepts. This forum should also spark discussions and promote an exchange of ideas amongst everyone involved. Slots can also be filled by experts who are not exhibiting. If you are interested, please contact the hortivation exhibition team on: phone: +49 (0)201-7244-226, email: hortivation@messe-essen.de.

New exhibition format is a platform for the presentation of BGI workshops

hortivation reveals how social trends can be used for sales promotion. A milestone along this route were the workshops initiated by the Association of German Flower Wholesalers and Retailers e.V. (BGI) on the topics of “Garden Living” and “Urban Gardening”. In mid-January growers, producers and wholesalers in the horticultural industry, as well as experts from outside the sector such as trend forecasters, communication designers and furnishing professionals from Germany and the Netherlands came together at the Euregio Forum in Kleve to work out new sales promotion channels: away from production for an unknown market, towards a customer-focused perspective and discussions with consumers. As a first step, certain topics with distinctive content were defined: cooperation, product development, communications, marketing, motivation, presentation at POS, events and promotions.

The second stage was to assign working parties to these areas – by the time of the second workshop they had further developed their thoughts digitally in a blog. The second round of workshops took place in March this year – in Duisburg this time. The results, and what has been learnt from this process, will be made available in a separate presentation area at hortivation. The presentation is also intended as an invitation to other growers, producers and wholesalers from Germany and the Netherlands to participate in continuing this process after the exhibition has come to a close. hortivation is not the end point, but “work in progress”.

Trade fair participation in various product areas

At the network meeting of pot plant wholesalers in the BGI, nine wholesalers agreed to make presentations jointly at hortivation under the umbrella of the BGI. The aim is to present themselves to retailers as a highly diverse creative community. The companies involved are Diderk Heinje Pflanzenhandelsges. mbH & Co. KG, EPS GmbH, GASA Germany GmbH, Gebr. Cox GmbH, Hans Heinrich Hain GmbH, Johannes Halfmann Topfpflanzengroßhandel, Mediflora Lehrhuber GmbH, mvb plants worldwide and Südblume Vertriebs GmbH.

Numerous other companies have also agreed to take part in hortivation: these include, for instance the Einheitserde Werksverband in the area of soil, peat and substrates, and Florensis Deutschland GmbH in the area of flowering pot plants, vegetables and herbs. Living accessories and flower tubs will be exhibited by Kolibri GmbH and Pöppelmann GmbH & Co. KG, for instance. PPS Schimmel will show garden furniture. PLUG-PLANT Software GmbH will exhibit software for the sector. Tree nurseries exhibiting will include Pleines tree nursery.

The exhibitors are invited to use hortivation intensively to network with other exhibitors and drive forward the innovation process. Stand construction at hortivation will be designed in an open and communicative way. The divisions between the stands are left fairly open on one side, warm colours and wooden features predominate. The stands will also be interspersed with islands dedicated to different topics, where groups of exhibitors or existing cooperation partners can present themselves jointly.

All-inclusive offer

hortivation at the Kalkar Exhibition Centre is located in the heart of one of the most important horticultural regions of Europe. Directly adjacent to the exhibition hall there are numerous places to stay, and there is a wide range of bars and restaurants on the site. Exhibitors and visitors can book an all-inclusive package at hortivation for 69 euros/night. This includes a visit to the trade fair, hotel accommodation and meals. And the Flower Trials are taking place in parallel to hortivation, providing another valuable attraction.

For further information or to register for a stand: www.hortivation.de

Quelle: BGI

Neue Energie für die Agrarkommunikation an der Hochschule Osnabrück

Prof. Dr. Matthias Kussin besetzt neue Professur für Medien- und CSR-Kommunikation

Seit vergangenem Herbst bietet die Hochschule Osnabrück den Schwerpunkt Medien- und CSR-Kommunikation in seinem Masterstudiengang Agrar- und Lebensmittelwirtschaft an. Ab dem Sommersemester sind nun alle Lehrenden an Bord. Auf die neu eingerichtete Stiftungsprofessur „Medien- und CSR-Kommunikation“ wurde Prof. Dr. Matthias Kussin berufen. Der promovierte Soziologe und Energieökonom war zuvor über sieben Jahre in der Zentrale des Energiekonzerns RWE in den Bereichen Energiepolitik und Corporate Responsibility tätig. In seiner Arbeit unterstützt wird er von Jan Berstermann. Er arbeitet für Kussin als wissenschaftlicher Mitarbeiter und als Koordinator für das neue Master-Studienprofil Medien- und CSR-Kommunikation an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur.

„Die Erwartungen der Öffentlichkeit an Sektoren wie die Land- und Ernährungswirtschaft haben sich in den vergangen Jahren ebenso gewandelt, wie beispielsweise im Energiesektor. Unternehmer, Landwirte und andere Branchenvertreter sind stärker gefordert, einen Dialog auf Augenhöhe mit gesellschaftlichen Vertretern zu führen“, so Kussin. „Darauf wollen wir unsere Studierenden vorbereiten – mit fachlicher Branchenkompetenz, Kommunikations-Know-how und Sensibilität im Umgang mit gesellschaftlichen Anliegen.“ So zählen neben dem Handwerkszeug der Journalistischen Darstellungsformen, PR-Arbeit, Verbraucherkommunikation und Medienrecht auch Cross-Media-Management, Risiko- und Krisenkommunikation sowie Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement mit Schwerpunkt Nachhaltigkeitskommunikation zum Modulangebot.

Der Studiengang richtet sich vor allem an zwei Zielgruppen: Studierende aus den Agrar- und Ernährungswissenschaften, die sich Medien- und Kommunikationskompetenz aneignen wollen bzw. diese vertiefen wollen, aber auch an Geistes- und Sozialwissenschaftler, die durch ihren Werdegang einen Bezug zur Branche Agrar-, Ernährungs-, Gartenbauwissenschaften oder -wirtschaft nachweisen können.

„Das Interesse aus der Branche an fachlich versierten Kommunikationsexperten ist groß“, beschreibt Prof. Dr. Karin Schnitker, Professorin für Unternehmensführung und Mitinitiatorin des neuen Profilschwerpunkts die Motivation für die Einrichtung des neuen Angebots. „Auch deshalb haben wir großes Interesse und finanzielle Unterstützung von verschiedensten Unternehmen und Organisationen der Branche für diesen neuen Studienschwerpunkt erhalten.

Der Studiengang richtet sich vor allem an zwei Zielgruppen: Studierende aus den Agrar- und Ernährungswissenschaften, die sich Medien- und Kommunikationskompetenz aneignen wollen bzw. diese vertiefen wollen, aber auch an Geistes- und Sozialwissenschaftler, die durch ihren Werdegang einen Bezug zur Branche Agrar-, Ernährungs-, Gartenbauwissenschaften oder -wirtschaft nachweisen können.

Den Absolventinnen und Absolventen eines solchen Studiengangs bieten sich eine ganze Reihe von Karrierewegen – von der Unternehmenskommunikation in Unternehmen über die Kommunikationsberatung und haupt- sowie ehrenamtliche Medienarbeit in Verbänden, die Arbeit für wissenschaftliche Institutionen, Nichtregierungsorganisationen und Branchenverbänden bis hin zu Arbeitsfeldern bei klassischen und digitalen Fachmedien.

“Boden und Bodenschutz in Europa – Zwischen Anspruch und Wirklichkeit“

Tagung am 14. und 15. April 2016 in der Evangelischen Akademie Tutzing

Die 15. Jahrestagung des Europäischen Bodenbündnisses (European Land and Soil Alliance) ELSA e.V. wendet sich insbesondere an VertreterInnen von Städten und Gemeinden sowie an Planer, Bodenkundler und an alle an diesen Themen Interessierte.

Mit Vertretern der Europäischen Kommission, von Ministerien aus Deutschland, Österreich und Tschechien sollen unter anderem folgende Fragen diskutiert werden: Hat das Weltbodenjahr den Boden nachhaltig in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt? Welche Initiativen werden fortgesetzt und wie können sie unterstützt werden? Wie geht es weiter mit dem Bodenschutz auf europäischer Ebene?

Erfahrungsaustausch und Best-Practice-Beispiele sollen Anregungen liefern und zu konsequentem Handeln über das Jahr 2015 hinaus ermutigen.

Themen / Workshops
  • Aktionen für die Basis – Das Jahr der Böden von und für Bürgerinnen und Bürger
  • Aktivitäten und Initiativen von NGOs im Jahr des Bodens
  • Geplante Bodenschutzaktivitäten auf nationaler Ebene und Erwartungen an die EU
Programm und Anmeldung

Das Tagungsprogramm und weitere organisatorische Hinweise (Anmeldung, Tagungsgebühren usw.) stehen auf der Internetseite der Evangelischen Akademie Tutzing (http://www.ev-akademie-tutzing.de/veranstaltung/boden-und-bodenschutz-in-europa-zwischen-anspruch-und-wirklichkeit/) oder auf http://www.bodenbuendnis.org
Anmeldeschluss ist der 5. April 2016.

Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing und der European Land and Soil Alliance (ELSA) e.V.

Booklet zu Visual Merchandising – seit Januar 2016 auch in englischer Sprache

Das erste praktische Lehrbuch über Visual Merchandising im grünen Handel – Eagle & Frog! A practical guide for visual merchandising in gardening centres – ist seit Anfang 2016 auch auf dem internationalen Markt verfügbar. Anschaulich zeigt die Autorin Antje Verstl von der DENDRON Akademie in der englischen Übersetzung des Buches Schlichte Fichte, wie Unternehmen das Thema Visual Merchandising erfolgreich und nachhaltig umsetzen können. Es reicht von der Themenplanung bis zur Umsetzung auf der Verkaufsfläche. Das Praxishandbuch richtet sich an Unternehmer, Einkäufer, Verkäufer und Mitarbeiter gleichermaßen.

Inhouse-Seminare zum Buch

Am besten lernt man in der Praxis! Unter diesem Motto bietet die DENDRON Akademie auch Inhouse-Seminare zu den beiden Lehrbüchern an. Die Kernthemen der Bücher ziehen sich durch das gleichnamige Seminar: das saisonale Storytelling, die Techniken und die effiziente Umsetzung einer verkaufsorientierten Warenpräsentation sowie viele praxisbezogene Tipps für ein wirkungsvolles Visual Merchandising im Tagesgeschäft. Auf Wunsch werden individuelle Themenwünsche in die Seminare eingearbeitet. Eine anregende Lernexpedition und spannende Inspirationen für das Unternehmen prägen diese neue Seminarreihe der DENDRON Akademie.

Aus der Praxis – für die Praxis

Antje Verstl, Baumschulmeisterin und Geschäftsführerin der DENDRON akademie GmbH, berät und trainiert Unternehmen rund um das Visual Merchandising im Grünen Handel. Seit Kindesbeinen an sind Pflanzen ihre große Leidenschaft. Diese Begeisterung und Empathie führten sie rund um die Welt und vertieften so ihr großes Wissen um die Pflanze und deren Vermarktung, das sie in ihren Büchern festhält. Weitere Informationen unter www.dendron-akademie.de

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BGI verzeichnet erfolgreiche IPM 2016

Aussteller zu 100 % zufrieden mit Serviceangebot

Die diesjährige Befragung der Aussteller im BGI Trade Center hat für den Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels e.V. (BGI) das bisher positivste Ergebnis aller Zeiten gebracht. „Nach dem großen Erfolg des BGI Trade Centers in unserem Jubiläumsjahr 2015 hätten wir kaum erwartet, dass das Ergebnis noch so deutlich zu steigern ist. Aber“, freut sich BGI-Geschäftsführer Frank Zeiler, „am Ende der diesjährigen IPM haben bereits 89 % unserer Aussteller angekündigt, auch 2017 wieder im BGI Trade Center in der Halle 1 dabei sein zu wollen.“

Der BGI konnte damit die Quote der Wiederholungsbuchungen nochmal um rund 10 % steigern. „Die überaus große Zufriedenheit unserer Aussteller ist wesentlich im Konzept des BGI Trade Centers und seiner Internationalität begründet“, erläutert Frank Zeiler. „Das BGI Trade Center ist ein Ort der kurzen Wege. Bei uns finden die Besucher Schnittblumen- und Topfpflanzengroßhändler, Importeure, Produzenten, Logistiker und IT-Spezialisten – also alle Sparten, die auch im täglichen Geschäftsbetrieb miteinander arbeiten.“

In diesem Jahr haben insgesamt 30 Aussteller aus Deutschland, den Niederlanden, Italien, Österreich, Belgien, den USA, Ecuador, Sri Lanka und Thailand ihre Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Großhändel, Produktion, Logistik und IT im BGI Trade Center präsentiert. Der BGI konnte damit auf seinen 1.000 m² Ausstellungsfläche in der Halle 1 wieder einen repräsentativen Querschnitt der grünen Branche zeigen.

Der Marktplatz im BGI Trade Center war auch in diesem Jahr wieder ein beliebter Treffpunkt für Besucher und Aussteller sowie ein Forum für Präsentationen und Meetings der Aussteller. So hat unter anderem der Aussteller Distretto Agricolo Florovivaistico del Ponente die italienische Region Ligurien als Produktionsstätte für Blumen und Pflanzen präsentiert. Diese Präsentation wurde durch den ligurischen Agrarminister Stefano Mai eröffnet.

Erfolgreich war die IPM auch für den BGI e.V. selbst. „Wir haben während der IPM zahlreiche Anfragen nach Mitgliedschaft im Verband sowie nach einem Stand im BGI Trade Center 2017 erhalten. Letzteres können wir wegen der hohen Anzahl der Stammaussteller leider nicht in dem Umfang befriedigen wie wir es gern möchten, aber es lohnt sich immer, sich auf der Warteliste eintragen zu lassen“, erläutert Frank Zeiler.

Die neuen Buchungsvordrucke für einen Stand im BGI Trade Center 2017 wird die BGI Service UG im Laufe des Mai 2016 verschicken. Interessenten für einen Stand im BGI Trade auf der IPM 2017 können sich aber bereits jetzt vorab telefonisch unter 02839 / 56 82 – 732 oder per e-mail an thomas.wittenburg@bgi-service.de auf der Warteliste vormerken lassen.

Foto: BGI – Ein guter Ort zum Netzwerken auf der IPM: Der Marktplatz im BGI Trade Center.

Abschlussbericht IPM ESSEN 2016

Mehr Besucher, mehr Entscheider, mehr Geschäftsabschlüsse

Weltleitmesse des Gartenbaus baut ihre Position als wichtigste Plattform der internationalen grünen Branche weiter aus

Hervorragende Stimmung auf der 34. Internationalen Pflanzenmesse IPM ESSEN 2016: Die Weltleitmesse des Gartenbaus konnte einmal mehr beweisen, dass sie die wichtigste Plattform für die internationale grüne Branche ist. Vom 26. bis 29. Januar 2016 präsentierten in der Messe Essen 1.588 Aussteller aus 49 Nationen hochkarätigen Fachbesuchern aus allen Erdteilen ihre Innovationen und Neuheiten entlang der Wertschöpfungskette des Gartenbaus.

Neue Pflanzenkreationen, zukunftsweisende Technik, verkaufsstarke Floristiktrends und zielgruppenorientierte Marketingkonzepte gehörten zum umfassenden Angebot. Stellvertretend für die enorme Innovationskraft der Branche stand das Neuheitenschaufenster, das mit 76 Pflanzennovitäten einen Rekord aufstellte.

„Die IPM ESSEN hat erneut bewiesen, dass sie unangefochten die wichtigste Messe für den internationalen Gartenbau ist. Hier werden die Neuheiten vorgestellt, hier wird für die kommende Saison geordert. Die Anzahl sowie die Qualität der Besucher und die Verkaufsabschlüsse konnten in diesem Jahr nochmals gesteigert werden. Wir sind mehr als zufrieden “, resümiert Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen.

Die IPM ESSEN zählte in diesem Jahr 57.200 Besucher (2015: 56.500). Mehr als 78 Prozent der Besucher hat Entscheidungs- und Beschaffungskompetenzen – ein Plus von drei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. 36 Prozent des Fachpublikums orderten bereits auf der IPM ESSEN 2016 (2015: 34 Prozent). Die Besucher bewerteten das Angebot sehr positiv. Rund 93 Prozent empfehlen den Besuch weiter. Die Aussteller zogen ebenfalls eine sehr positive Bilanz: 92 Prozent gaben an, dass ihre Erwartungen an die IPM ESSEN 2016 erfüllt worden sind. Sie berichteten von zahlreichen neuen Auslandskontakten und erfolgreichen Geschäften.

Internationalität ungebrochen hoch

64 Prozent der Aussteller und 40 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland. Rund zwölf Prozent der Messegäste reiste aus Asien – vorwiegend aus dem Nahen Osten – an (2015: neun Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr legten die Länder Frankreich mit sieben Prozent (2015: drei Prozent) und die Schweiz mit sechs Prozent (drei Prozent) bei den Herkunftsländern der Besucher zu.

Erstmals präsentierten sich auf der IPM ESSEN 20 Nationen mit einem offiziellen Gemeinschaftsstand. Guatemala feierte seine Premiere. China, Frankreich, Großbritannien, Indien und Taiwan vergrößerten ihre Stände. Weitere Pavillons organisierten die Länder Belgien, Costa Rica, Dänemark, die Niederlande, Israel, Italien, Portugal, Polen, Spanien, Sri Lanka, Südkorea, die Türkei, Ungarn und die USA. Darüber hinaus reiste erstmals eine 100-köpfige Delegation aus der Türkei zur IPM ESSEN, um sich über neueste Gartenbauprodukte zu informieren.

IPM ESSEN 2017

Bereits jetzt sprachen sich 91 Prozent der Besucher und 96 Prozent der Aussteller für eine Teilnahme an der IPM ESSEN 2017 aus. Die nächste Weltleitmesse des Gartenbaus findet vom 24. bis 27. Januar in der Messe Essen statt. Weitere Informationen unter: www.ipm-essen.de

Ausblick hortivation by IPM ESSEN

Ergänzend zur IPM ESSEN hat die Messe Essen hat ein neues Messekonzept für die grüne Branche entwickelt – die hortivation by IPM ESSEN. Die Fachmesse findet erstmals vom 13. bis 15. Juni 2016 in Kalkar statt. Weitere Informationen unter: www.hortivation.de

IPM ESSEN 2016: Zahlen im Detail

1.588 (2015: 1.604) Aussteller aus 49 (49) Nationen, davon 64 (64) Prozent aus dem Ausland. Die Hochrechnung des letzten Messetages mit einbezogen kamen rund 41.800 registrierte Fachbesucher mit einem Auslandsanteil von 40 Prozent. Die umfangreichen Rahmenprogramme besuchten neben internationalen Teilnehmern unter anderem Ehrengäste, Pressevertreter, kommunale Vertreter und Sponsoren. Der Fachbesucheranteil lag bei 97,2 (97,5) Prozent.


Final Report on IPM ESSEN 2016: More Visitors, More Decision Makers and More Business Transactions

World’s Leading Fair for Horticulture Consolidates Its Position as the Most Important Platform in the International Green Sector Even Further

An outstanding mood at the 34th International Plant Fair IPM ESSEN 2016. The world’s leading fair for horticulture was once more able to prove that it is the most important platform for the international green sector. From January 26 to 29, 2016, 1,588 exhibitors from 49 nations presented their innovations and new products along the value added chain in horticulture to first-rate trade visitors from all continents at Messe Essen. The comprehensive range on offer included new plant creations, pioneering technology, strong-selling floristry trends and marketing concepts oriented to target groups. The Innovation Showcase which set a record with 76 plant novelties was representative of the enormous innovative force of the sector.

“IPM ESSEN has once more proven that it is indisputably the most important fair for international horticulture. The innovations are introduced here and the orders for the coming season are placed here. This year, it was again possible to raise the number and quality of the visitors and the sales transactions. We are more than satisfied,” was the summary made by Oliver P. Kuhrt, CEO of Messe Essen.

This year, IPM ESSEN counted 57,200 visitors (in 2015: 56,500). More than 78 percent of the visitors have decision-making or procurement powers – a plus of three percentage points in comparison with the preceding year. 36 percent of the trade public already placed orders at IPM ESSEN 2016 (in 2015: 34 percent). The visitors rated the available range as very positive. Around 93 percent passed on recommendations to visit the fair. The exhibitors also made very positive assessments: 92 percent stated that their expectations for IPM ESSEN 2016 had been met. They reported on a large number of new foreign contacts and successful deals.

Internationality on an Unfailingly High Level

64 percent of the exhibitors and 40 percent of the visitors came from abroad. Around twelve percent of the guests at the fair travelled from Asia – predominantly from the Middle East (in 2015: nine percent). With regard to the countries of origin of the visitors, France exhibited a seven-percent increase in comparison with the previous year (in 2015: three percent) and Switzerland a six-percent increase (three percent).

For the first time, 20 nations presented themselves at IPM ESSEN with official joint booths. Guatemala gave its premiere. China, France, Great Britain, India and Taiwan enlarged their booths. Other pavilions were organised by the following countries: Belgium, Costa Rica, Denmark, the Netherlands, Israel, Italy, Portugal, Poland, Spain, Sri Lanka, South Korea, Turkey, Hungary and the USA. Furthermore, a 100-strong delegation from Turkey travelled to IPM ESSEN for the first time in order to obtain information about the newest horticultural products.

IPM ESSEN 2017

91 percent of the visitors and 96 percent of the exhibitors have now already declared that they will participate in IPM ESSEN 2017. The next world’s leading fair for horticulture will take place at Messe Essen from January 24 to 27. Further information at: www.ipm-essen.de
Outlook for hortivation by IPM ESSEN
As a supplement to IPM ESSEN, Messe Essen has developed a new fair concept for the green sector – hortivation by IPM ESSEN. The trade fair will take place for the first time in Kalkar from June 13 to 15, 2016. Further information at: www.hortivation.de

IPM ESSEN 2016: Figures in Detail

1,588 (in 2015: 1,604) exhibitors from 49 (49) nations and 64 (64) percent of these came from abroad. Also including the forecast for the last day of the fair, around 41,800 registered trade visitors came to the fair with a foreign proportion of 40 percent. The comprehensive supporting programmes were visited not only by international participants but also, amongst others, by guests of honour, press representatives, municipal representatives and sponsors. The trade visitor proportion was 97.2 (97.5) percent.

 

 

IPM ESSEN – světové zahradnické setkání

Právě skončil 34. ročník veletrhu IPM ESSEN 2016 (26. -29. leden). Opět se potvrdilo, že představuje bezesporu nejdůležitější mezinárodní zahradnický veletrh. Celkem se na IPM ESSEN zúčastnilo 1 588 vystavovatelů ze 49 zemí světa. Samozřejmě mnoho pozornosti patřilo novinkám – novým rostlinám a zeleným kompozicím, průkopnickým technologiím, floristickým trendům nebo marketingovým konceptům věnovaným cílovým zákaznickým skupinám. Další rekord padl v novošlechtění, o ceny se ucházelo celkem 76 novinek z květinářství a školkařství, přihlásilo je 33 vystavovatelů.

Letos na IPM ESSEN přišlo 57 200 návštěvníků (r. 2015: 56 500), z toho 64 % ze zahraničí. Odborní návštěvníci tvořili 97,2 %, nescházeli zde samozřejmě ani zástupci odborného tisku, státní správy, čestní hosté a sponzoři. Více jak 78 % návštěvníků mělo právo sjednávat nebo uzavírat zakázky, nárůst proti loňskému roku činí 3 %. Na IPM 36 % odborníků také objednávku uzavřelo (r. 2015: 34 %). Návštěvníci hodnotili velmi pozitivně záběr veletrhu a 93 % z nich návštěvu veletrhu kolegům doporučuje. Vystavovatelé byli také spokojeni, u 92 % veletrh naplnil jejich očekávání. Získali také početné nové mezinárodní kontakty a proběhla obchodní jednání.

V návaznosti na IPM Essen vznikl nový veletržní koncept pro zelený sektor – HORTIVATION. Zaměří se především na novinky, rozvoj a inovativní sdílení. Poprvé se uskuteční v termínu od 13. do 15. června 2016 v německém Kalkaru. Podrobnější informace najdete na adrese: www.hortivation.de

Mezinárodní účast na IPM

Ze zahraničí přijelo na veletrh 64 % vystavovatelů a 40 % návštěvníků. Z toho přibližně 12 % hostů bylo z Asie – převážně z Blízkého východu (v roce 2015: 9 %). Výrazný nárůst podle země původu vykazovala ve srovnání s předchozím rokem Francie – 7 % a Švýcarsko – 6 %. Společné národní expozice nejsou novinkou, ovšem letos jich bylo na IPM poprvé rekordních 20. Nováčkem byla Guatemala, Čína, Francie, Velká Británie, Indie a Tchaj-wan zvětšily své prostory. Další společné pavilony oficiálně zastupovaly následující země: Belgie, Dánsko, Itálie, Izrael, Jižní Korea, Kostarika, Maďarsko, Nizozemsko, Polsko, Portugalsko, Srí Lanka, Španělsko, Turecko a USA. Veletrh navštívila také početná delegace z Turecka, sledující informace o nejnovějších zahradnických produktech.

Z České republiky se na veletrhu zúčastnily firmy Agro CS – výrobce substrátů, Plastia – výrobce plastových pěstebních nádob a doplňků, Juta – výrobce obalových a technických materiálů. Nevystavoval žádný z pěstitelů rostlin, vesměs dali přednost prezentaci v domácím prostředí.

IPM ESSEN 2017

91 % návštěvníků a 96 % procent vystavovatelů již nyní potvrdilo, že se chtějí účastnit na IPM ESSEN 2017. Příští světový zahradnický veletrh bude v prostorách Messe Essen od 24. do 27. ledna 2017. Další informace najdete na adrese: www.ipm-essen.de

 

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AIPH and Union Fleurs launch International Statistics 2015

International Statistics – Flowers and Plants 2015 is now launched. The latest volume contains the current available data on the global production and trade of ornamental flowers and plants.

International Statistics Flowers and Plants 2015 is the result of extensive research and data compiled by Leibniz University of Hannover. It is published by the International Association of Horticultural Producers (AIPH) in association with Union Fleurs, the International Flower Trade Association.

This 63rd volume of the Yearbook features 182 pages of extensive research presented as an easy to use, illustrated PDF containing tables, diagrams and maps:
• Production data from 46 countries
• Detailed country breakdown for 37 countries
• Product comparisons
• Market data and prices
• Global import/export data
• Trade data is also available through Excel spreadsheets.

New for this year: two additional plant types in the Products chapter – Flowering plants (indoor) and Green plants (indoor), Vietnam has been added to the Area and Production chapter, and trade data for Australia and Vietnam is also included in the External trade chapter.

There will be three versions of the yearbook available to buy:

  • Full Statistical Yearbook (Production data + Trade data) – €190
  • Production data only – €140
  • Trade data only – €140
    Discounts apply for students and bookshops.

AIPH Secretary General, Tim Briercliffe, says: “Now in its 63rd edition International Statistics Flowers and Plants 2015 contains the best statistics and overview of the global ornamental horticulture industry. This is a ‘must have’ report for anyone interested in production and trade in other countries. With new information every year it goes from strength to strength.”

To purchase a copy visit www.aiph.org/statistical-yearbook
Contact: Tim Briercliffe, AIPH Secretary General,
Email: sg@aiph.org
Tel: +44 (0) 118 9308956

About the International Association of Horticultural Producers (AIPH) and Union Fleurs:

Since 1948, AIPH has united horticultural producers in an international community that thrives to this day. Much has changed in that time. Technologies advanced, cities rose from the ground, and we have become more connected than ever. As a result, our essential bond with nature has been weakened. AIPH strives to reignite and uphold an appreciation of plants that we believe is a basic human instinct. We support the work of grower associations globally and together we champion a prosperous industry, growing plants that enhance lives, advance societies and sustain our planet, for this generation and the next. More information on www.aiph.org or follow AIPH on Twitter @AIPHglobal

Union Fleurs – International Flower Trade Association – was founded in 1959 as an international umbrella organisation for national associations and companies active in the floriculture trade. Its main purpose is to represent and promote the worldwide interests of traders of cut flowers, cut foliage and pot plants. Union Fleurs has members in 20 countries worldwide, gathering over 3,000 companies of which more than 1,500 are flower traders and wholesalers in the EU. Members account for more than 80% of the total value of the worldwide trade of cut flowers and pot plants. For further details visit www.unionfleurs.org

Urbane AgriKultur: 44. Kontaktstudientage an der Hochschule Osnabrück

Sie waren auch in diesem Jahr Anziehungspunkt für 150 Expertinnen und Experten sowie Studierende aus den Bereichen Gartenbau und Landschaftsarchitektur: die 44. Kontaktstudientage auf dem Campus Haste der Hochschule Osnabrück. Das diesjährige Leitthema lautete: „Zukunft Lebensraum Stadt – Urbane AgriKultur als Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung“.

Fachtagung Gartenbau und Landschaftsarchitektur

Organisiert wurden die Kontaktstudientage vom Alumni-Verein „Freundeskreis Gartenbau und Landschaftsarchitektur“ zusammen mit dem an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur angesiedelten Binnenforschungsschwerpunkt „Zukunft Lebensraum Stadt“. „Das Thema Urbane Agrikultur ist nicht nur hochaktuell, sondern verbindet auch gleichzeitig den Gartenbau mit der Landschaftsarchitektur“, so Marc-Guido Megies, Vorsitzender des Freundeskreises.

Unter urbaner Agrikultur werden Tätigkeiten verstanden, die der Erzeugung natürlicher Rohstoffe in städtischen Räumen dienen, beispielsweise der Gemüseanbau in der Stadt und die Gestaltung urbaner Räume durch ihre Bewohner. „Ziel der urbanen Agrikultur ist aus gartenbaulicher Sicht, hochwertige frische Produkte regional vor den Augen der Bewohner zu produzieren. Dies schafft Transparenz und der Entstehungsprozess wird für die Bevölkerung nachvollziehbar“, erklärte Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Sprecher der Perspektive „Ressourcen und Produktionssysteme“ im Binnenforschungsschwerpunkt „Urbane AgriKultur“.

Unterstützung für Stadtteilinitiativen

In vielen Großstädten in Deutschland, beispielsweise Hamburg oder Berlin, sind Konzepte der urbanen Agrikultur bereits vorhanden. „Uns stellt sich somit die Frage: Welche Möglichkeiten bietet sie für Städte wie Osnabrück? Was können wir lernen und wie müssen wir die Konzepte anpassen?“, sagte Prof. Dr. Cord Petermann, Sprecher des Binnenforschungsschwerpunkts.

Erste Erfolge in der Umsetzung seien schon in Osnabrück zu erkennen meinte Prof. Dr. Kathrin Kiehl und stellte dazu das Projekt „Urbane Interventionen“ vor: „Aus Stadtteilwerkstätten, die in der Wüste und in Haste stattgefunden haben, sind bereits verschiedene Initiativen von Seiten der Bewohner entstanden.“ Das Projekt wird im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

Ergebnisse aus der aktuellen Forschung zur Pflanzenerzeugung, inspiriert von praxisnahen Fragestellungen, waren ebenfalls Teil des Programms, zum Beispiel innovative hydroponische Anbausysteme und die optimale Platznutzung bei urbaner Produktion. Auch Firmengärten sind Teil urbaner Gartenkultur. Deshalb wurden Erfahrungen mit der Planung und Durchführung dieser Gärten unter Einbindung der Unternehmensmitarbeiter vorgestellt.

Neben den Fachvorträgen haben sich Unternehmen aus dem Bereich Gartenbau auf der parallel stattfindenden Unternehmensmesse präsentiert. Insbesondere den Studierenden der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur bot sich damit die Möglichkeit zur ersten Kontaktaufnahme mit potenziellen Arbeitgebern. Die Bandbreite der teilnehmenden Unternehmen reichte in diesem Jahr vom Baumarkt über ein Marktforschungsinstitut bis hin zu einer Gartenbau-Versicherung.

Verleihung der Osnabrücker Ehrenmedaille

Während der Kontaktstudientage fand auch die Verleihung der Osnabrücker Ehrenmedaille durch den Freundeskreis Gartenbau und Landschaftsarchitektur statt. In diesem Jahr wurde Jan-Dieter Bruns, Eigentümer und Geschäftsführer einer der führenden Baumschulen Europas, geehrt. „Jan-Dieter Bruns ist als Züchter immer schönerer Rhododendronarten und -sorten, Gestalter vieler anspruchsvoller und weltweiter Gartenbau-Projekte sowie Netzwerker und Botschafter der Hochschule Osnabrück bekannt“, so Landrat und erster Vorsitzender der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V. Jörg Bensberg in seiner Laudatio. Überreicht wurde die Auszeichnung durch den Vorsitzenden des Freundeskreises, Marc-Guido Megies. Vorher überbrachte Stadtbaurat Frank Otte Grußworte der Stadt Osnabrück.

Homepage Binnenforschungsschwerpunkt: www.al.hs-osnabrueck.de/urbane-agrikultur.html

IPM ESSEN 2016: Internationale Gemeinschaftsstände auf der Weltleitmesse des Gartenbaus

Zahlreiche Nationen mit Präsentationen vertreten

Belgien

Rund 40 flämische Unternehmen beteiligen sich am belgischen
Gemeinschaftsauftritt, der wieder aus drei Ständen in den Hallen 2 und 12
besteht. In Halle 2 liegt der Schwerpunkt auf Zierpflanzen, Lorbeer,
Azaleen, Rhododendren und Jungpflanzen. Zudem sind Unternehmen vor Ort,
die sich auf Jungpflanzen in den Bereichen Hauspflanzen, Chrysanthemen,
Gartenpflanzen und mehrjährige Pflanzen spezialisiert haben. Die sechs
Unternehmen in Halle 12 zeigen Bäume, Wald- und Heckenpflanzen, Rosen und
Zierbüsche. Die flämischen Aussteller sind seit der ersten IPM ESSEN
durchgehend mit einem Gemeinschaftsstand auf der Fachmesse vertreten.

(Halle 2, Stand 2B25 und 2D30; Halle 12, Stand 12C15)

China

Der chinesische Gemeinschaftsstand wird von China Great Wall Exhibition
organisiert. Die Besucher erwartet im Vergleich zu 2015 ein stark
vergrößertes Angebot: So hat sich die Standfläche verdoppelt, die
Aussteller haben deutlich mehr Möglichkeiten, ihr umfangreiches Angebot
an Pflanzen, Samen, Blumentöpfen und vielem mehr zu präsentieren. Für die
Teilnehmer des chinesischen Gemeinschaftsstandes ist die weltweit
führende Messe des Gartenbaus eine gute Gelegenheit, Kundengespräche zu
führen, geschäftliche Kontakte weiterzuentwickeln und langjährige
Kooperationen zu vertiefen.

(Halle 7, Stand 7A09)

Costa Rica

Auf dem rund 50 Quadratmeter großen Stand mit zehn Unternehmen werden
Zierpflanzen wie Drachenbäume, Aglaonema, Palmen, Farne, Kroton oder
Fikus in den Mittelpunkt gerückt. Für die Aussteller ist die Messe eine
wichtige Plattform, um neue Kunden anzusprechen und bestehende
Geschäftskontakte zu pflegen. Der Messeauftritt findet unter der Marke
„esencial Costa Rica“ statt, der Stand gibt Eindrücke in die Exotik und
Vielfalt der Pflanzen des Landes. Costa Rica besitzt eine hohe natürliche
Biodiversität, es gibt viele exotische Produkte von hoher Qualität.

(Halle 1, Stand 1B17)

Dänemark

Die gesamte Topfpflanzenvielfalt ihres Landes präsentieren die rund 50
Aussteller der dänischen Gemeinschaftsbeteiligung. Züchter, Produzenten
und Händler zeigen Zierpflanzen, Zimmer- und Gartenpflanzen sowie
Pflanzenkonzepte. Hierbei geht der Trend zu funktionalen und praktischen
Lösungen. Außergewöhnliche Neuheiten werden an einem eigenen Stand
präsentiert.

(Halle 5, Stand 5A17)

Frankreich

Drei Stände umfasst die französische Gemeinschaftsbeteiligung mit
insgesamt 20 Ausstellern, darunter vier Neuaussteller. Sie bringen
zahlreiche Neuheiten mit zur IPM ESSEN 2016, darunter Glanzmispeln,
Zaubernüsse, süße Mini-Paprika und Gurken für die Terrasse, Alpenveilchen
und Dahlien. Als Trends haben die Züchter unter anderem weiße
Alpenveilchen in allen Größen sowie Zwerg-Dahlien ausgemacht. Die
französische Gemeinschaftsbeteiligung wird von der Gartenbau-Organisation
Val‘hor mit Unterstützung des Innovationsclusters Vegepolys und der
Agentur SPPL organisiert.

(Halle 2, Stand 2B17; Halle 10, Stand 11B11; Halle 10, Stand 10B14)

Großbritannien

Mehr Aussteller, neue Sorten und innovative Technologien bietet der
britische Gemeinschaftsauftritt. Unter dem Dach der Commercial
Horticultural Association zeigen die Unternehmen auf insgesamt drei
Ständen ihr Angebot. Darunter sind zahlreiche Erst-Aussteller, die neue
Produkte mit nach Essen bringen – zum Beispiel neue Nelkensorten,
Clematis für kleine Gärten oder Pflanzsäcke für Baumzüchter. Gezeigt
werden auch Lösungen für den Bau von Gewächshäusern, für Heizungen oder
Luftzirkulation. Als Partnerland des Internationalen Gartenbau-Forums
werden britische Experten über Herausforderungen und Chancen in der
Gartenbau-Branche Großbritanniens informieren.

(Halle 10, Stand 10C13 und 10C17; Halle 3, Stand 3B37)

Guatemala

Die guatemaltekischen Aussteller gestalten ihren Gemeinschaftsstand sehr
naturverbunden, um damit die Schönheit ihrer Pflanzen und Blumen
hervorzuheben. Dank der verschiedenen und privilegierten Klimazonen
werden in dem Land rund 500 Pflanzenarten und rund 3000 einheimische
Pflanzen sowie viele weitere eingeführte Pflanzen angebaut, die in
zahlreichen Formen exportiert werden. Die rund zehn Unternehmen aus ganz
Guatemala stellen unter anderem ihre tropischen Pflanzen, Palmen,
Bromelien, Schnittblumen oder Schnittgrün vor. Zu den Neuheiten zählen
Sukkulenten und große Beaucarnea.

(Halle 1, Stand 1C37)

Indien

Der indische Gemeinschaftsstand wird von der staatlichen Kokos-
Organisation „Coir Board“ betreut. Die Aussteller informieren über
Produkte aus Kokosfaser.

(Halle 3, Stand 3A17)

Italien

Rund 100 Aussteller aus Italien werden auf der IPM ESSEN 2016 vertreten
sein. Mittelpunkt ist wie in den Vorjahren die Halle 6, die
„Italienhalle“, in der sich vor allem Baumschulen aus allen Regionen
Italiens präsentieren. Sie zeigen mediterrane Pflanzen und Bäume in allen
Größen. Besonders zahlreich sind Baumschulen aus Süditalien vertreten.
Pflanzentöpfe und dekorative Terrakotta-Ware runden das Bild der
Italienhalle ab.

Weitere italienische Firmen zeigen im Technikbereich in den Hallen 3, 7
und 8 die neusten Entwicklungen aus Gewächshausbau und Agrartechnik.
Jungpflanzen „made in italy“ finden Besucher in Halle 2.

(Halle 6)

Niederlande

Flora Holland und BIZZ Holland organisieren die beiden niederländischen
Gemeinschaftsbeteiligungen. Unter der Schirmherrschaft von BIZZ Holland
zeigen Unternehmen unter anderem aus Boskoop, Opheusden, Venlo und
Zundert die neuesten Zierhecken, Wasserpflanzen und Straßenbäume. Die
eingereichten Pflanzen des Show Your Colours Award 2016, der von BIZZ
Holland gemeinsam mit der Messe Essen veranstaltet wird, sind an
prominenter Stelle am Eingang der Halle 12 und am Stand von BIZZ Holland
zu sehen.

(Flora Holland: Halle 1, Stand 1B10; BIZZ Holland: Halle 12, Stand
12A13/12A22)

Polen

Erneut gibt es eine starke Beteiligung polnischer Unternehmen an der IPM
ESSEN. 19 Unternehmen stellen auf dem Gemeinschaftsstand aus, der vom
polnischen Baumschulverband und der Agentur Agencja Promocji Zieleni
organisiert wird. Die Aussteller stellen eine große Pflanzenvielfalt vor
– auf dem Feld kultivierte oder im Container gezogene Bäume, Büsche,
mehrjährige Pflanzen, Kletterpflanzen und Obstpflanzen
unterschiedlichster Größen. Das in Polen vorherrschende Übergangsklima
bietet ideale Voraussetzungen für die Produktion von winterharten
Pflanzen. Die polnischen Produzenten exportieren ihre Pflanzen in
verschiedene europäische Länder und auch in zahlreiche entferntere Länder
wie die USA und Japan.

(Halle 9.0, Stand 9A55 und 9B42)

Spanien

Über 1.100 Quadratmeter misst der spanische Gemeinschaftsstand, auf dem
sich unter dem Dach der FEPEX (Spanische Vereinigung der Verbände von
exportierenden Produzenten von Obst, Gemüse, Blumen und Pflanzen) 34
Mitgliedsunternehmen präsentieren. Sie stammen aus den Regionen Valencia,
Katalonien, Galizien, Andalusien und den Kanarischen Inseln und haben
sich auf die Produktion und den Export von Zierpflanzen spezialisiert.
Die Aussteller verfügen alle über ein Qualitätssystem für die Produktion
von Blumen und Zierpflanzen – darunter PPQS (Plant Production Quality
System).

(Halle 9, Stand 9A17)

Sri Lanka

Die Sri Lanka Coconut Development Authority organisiert den
Gemeinschaftsstand. Zu sehen gibt es hier verschiedene Produkte aus
Kokosfasern für die Grüne Branche.

(Halle 8.0, Stand 8B13)

Taiwan

Pflanzen, blühende Topfblumen, Miniorchideen und frische Schnittblumen
werden die Hauptrolle auf dem taiwanesischen Gemeinschaftsstand spielen.
Dort erwarten die Besucher auch die landestypischen Oncidium-Orchideen,
die einer von Taiwans floralen Export-Schlagern sind. Der
Gemeinschaftsstand wird von der Taiwan Floriculture Exports Association
organisiert; ihre Mitgliedsfirmen stellen ihre floralen Produkte vor.

(Halle 1.0, Stand 1B36)

Türkei

Zum ersten Mal beteiligt sich die Zierpflanzenzüchter-Vereinigung SÜSBIR
an der IPM ESSEN. Sie vertritt rund 400 Mitglieder und ist die einzige
Organisation mit öffentlich-institutionellem Status, die die
Zierpflanzenzüchter in der Türkei repräsentiert. Auf der Messe werden
Zierpflanzenzüchter und Zierpflanzen vorgestellt.

(Halle 8, Stand 8B45)

USA

Die Southern U. S. Trade Association (SUSTA) unterstützt
Pflanzenproduzenten aus den südlichen Staaten bei ihrer Messebeteiligung.
2016 wird es erneut eine voll belegte Gemeinschaftsbeteiligung geben, an
der Unternehmen aus Puerto Rico, Louisiana, Florida, Kalifornien und
Tennessee teilnehmen.

(Halle 2, Stand 2A31)

Weitere Gemeinschaftsbeteiligungen gibt es von Ausstellern aus Israel
(Hall 2, 2B15), Portugal (Halle 9.0, Stand 9B61), Südkorea (Halle 3.0,
Stand 3E74), Ungarn (Halle 10, Stand 10D10 und 10D11).