Neue Energie für die Agrarkommunikation an der Hochschule Osnabrück

Prof. Dr. Matthias Kussin besetzt neue Professur für Medien- und CSR-Kommunikation

Seit vergangenem Herbst bietet die Hochschule Osnabrück den Schwerpunkt Medien- und CSR-Kommunikation in seinem Masterstudiengang Agrar- und Lebensmittelwirtschaft an. Ab dem Sommersemester sind nun alle Lehrenden an Bord. Auf die neu eingerichtete Stiftungsprofessur „Medien- und CSR-Kommunikation“ wurde Prof. Dr. Matthias Kussin berufen. Der promovierte Soziologe und Energieökonom war zuvor über sieben Jahre in der Zentrale des Energiekonzerns RWE in den Bereichen Energiepolitik und Corporate Responsibility tätig. In seiner Arbeit unterstützt wird er von Jan Berstermann. Er arbeitet für Kussin als wissenschaftlicher Mitarbeiter und als Koordinator für das neue Master-Studienprofil Medien- und CSR-Kommunikation an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur.

„Die Erwartungen der Öffentlichkeit an Sektoren wie die Land- und Ernährungswirtschaft haben sich in den vergangen Jahren ebenso gewandelt, wie beispielsweise im Energiesektor. Unternehmer, Landwirte und andere Branchenvertreter sind stärker gefordert, einen Dialog auf Augenhöhe mit gesellschaftlichen Vertretern zu führen“, so Kussin. „Darauf wollen wir unsere Studierenden vorbereiten – mit fachlicher Branchenkompetenz, Kommunikations-Know-how und Sensibilität im Umgang mit gesellschaftlichen Anliegen.“ So zählen neben dem Handwerkszeug der Journalistischen Darstellungsformen, PR-Arbeit, Verbraucherkommunikation und Medienrecht auch Cross-Media-Management, Risiko- und Krisenkommunikation sowie Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement mit Schwerpunkt Nachhaltigkeitskommunikation zum Modulangebot.

Der Studiengang richtet sich vor allem an zwei Zielgruppen: Studierende aus den Agrar- und Ernährungswissenschaften, die sich Medien- und Kommunikationskompetenz aneignen wollen bzw. diese vertiefen wollen, aber auch an Geistes- und Sozialwissenschaftler, die durch ihren Werdegang einen Bezug zur Branche Agrar-, Ernährungs-, Gartenbauwissenschaften oder -wirtschaft nachweisen können.

„Das Interesse aus der Branche an fachlich versierten Kommunikationsexperten ist groß“, beschreibt Prof. Dr. Karin Schnitker, Professorin für Unternehmensführung und Mitinitiatorin des neuen Profilschwerpunkts die Motivation für die Einrichtung des neuen Angebots. „Auch deshalb haben wir großes Interesse und finanzielle Unterstützung von verschiedensten Unternehmen und Organisationen der Branche für diesen neuen Studienschwerpunkt erhalten.

Der Studiengang richtet sich vor allem an zwei Zielgruppen: Studierende aus den Agrar- und Ernährungswissenschaften, die sich Medien- und Kommunikationskompetenz aneignen wollen bzw. diese vertiefen wollen, aber auch an Geistes- und Sozialwissenschaftler, die durch ihren Werdegang einen Bezug zur Branche Agrar-, Ernährungs-, Gartenbauwissenschaften oder -wirtschaft nachweisen können.

Den Absolventinnen und Absolventen eines solchen Studiengangs bieten sich eine ganze Reihe von Karrierewegen – von der Unternehmenskommunikation in Unternehmen über die Kommunikationsberatung und haupt- sowie ehrenamtliche Medienarbeit in Verbänden, die Arbeit für wissenschaftliche Institutionen, Nichtregierungsorganisationen und Branchenverbänden bis hin zu Arbeitsfeldern bei klassischen und digitalen Fachmedien.